1. Zahl der Wohnungseinbrüche weiter angestiegen 

    Nach rund 95.000 Fällen im Vorjahr regulierten die deutschen Versicherer 2025 circa 100.000 Schäden infolge von Wohnungseinbrüchen, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kürzlich mitteilte. Damit hält ein unseliger Trend an: Bereits seit 2021 (70.000) zeigt die Kurve Jahr für Jahr nach oben. Im längerfristigen Vergleich allerdings sind die Zahlen noch moderat – von 2011 bis 2016 lagen […]
  2. Sparquote: Weltklasse, Sparrendite: Kreisklasse

    Trotz wachsender Offenheit gegenüber den Kapitalmärkten horten die Bundesbürger ihr Erspartes am liebsten auf dem Sparbuch, Festgeld- und Tagesgeldkonten, wie eine IpsosUmfrage unter mehr als 3.200 Personen kürzlich erbrachte. Angesichts der geringen Verzinsung dieser Anlageformen läuft das nach Abzug der Inflation in der Regel auf einen Kaufkraftverlust hinaus. Immerhin: Der Anteil der Wertpapieranleger an den Sparenden ist seit […]
  3. PKV-Angebot in Bewegung

    Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) dürfte in naher Zukunft weiter an Attraktivität verlieren: Neben Beitragsanhebungen droht der Wegfall der beitragsfreien Mitversicherung von Ehe- und Lebenspartnern, der aktuell in Berlin diskutiert wird. Betroffen wären rund 3 Millionen Menschen, die zukünftig möglicherweise einen pauschalen Mindestbeitrag zahlen müssen. Damit sollen knapp 3 Milliarden Euro Mehreinnahmen für die GKV generiert werden.   Der Wechsel […]
  4. Privater Pflegekostenschutz bleibt ausbaufähig

    Pflegeleistungen verteuern sich in Deutschland deutlich schneller als die allgemeinen Lebenshaltungskosten, zuletzt um 9 Prozent auf Jahressicht. Der Eigenanteil bei vollstationärer Pflege liegt mittlerweile im Durchschnitt bei weit über 3.000 Euro monatlich. Dass sich angesichts leerer Sozialversicherungskassen mit der anstehenden Pflegereform maßgebliche Entlastungen für Pflegebedürftige realisieren lassen, glauben nur eingefleischte Optimisten – schließlich wird die Zahl der Pflegefälle allen Prognosen […]
  5. Eigenbeteiligung für stationäre Pflege steigt auf 3.245 Euro

    Nach Angaben des Verbands der Ersatzkassen (vdek) verteuert sich die stationäre Pflege in Deutschland weiterhin mit einem Vielfachen der allgemeinen Inflationsrate. Konkret: um 9 Prozent auf Jahressicht. Dadurch müssen die Pflegebedürftigen aktuell im ersten Aufenthaltsjahr durchschnittlich 3.245 Euro aus eigener Tasche zuzahlen, im Januar 2025 waren es noch 2.984 Euro.  Die Eigenbeteiligungen fallen indes von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich […]
  6. Gold und Silber knacken „magische“ Marken

    Die Kursentwicklung an den Edelmetallmärkten hat in den vergangenen Monaten die kühnsten Fantasien übertroffen. Letzte Woche übersprang der Goldpreis erstmals die Marke von 5.000 USDollar, nachdem er ein Jahr zuvor noch unter 2.800 gelegen hatte – ein Plus von über 80 Prozent also. Und noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn die Rallye setzte sich gleich bis […]
  7. Ende des E-Auto-Preisvorteils in der Vollkaskoversicherung

    Wer in den vergangenen Jahren ein Elektroauto mit Vollkaskoschutz versichern ließ, konnte davon ausgehen, dass die Prämie niedriger liegen würde als bei einem typgleichen Verbrenner. Die Versicherer verfügten anfangs kaum über Erfahrungen mit dem Schadensaufkommen bei Stromern und wollten sich in diesem jungen, stark wachsenden Marktsegment mit attraktiven Prämien eine gute Positionierung sichern.  Die Schadensbilanzen offenbaren nun jedoch immer […]
  8. Bundesregierung will Altersvorsorge flexibilisieren

    Das schwarz-rote Bundeskabinett hat Mitte Dezember eine Reform der privaten Altersvorsorge auf den Weg gebracht. Mit Spannung war erwartet worden, ob und wie es mit der Riester-Rente weitergeht. Diese wird nun nicht abgeschafft, aber um ebenfalls staatlich geförderte Alternativen ergänzt. Ab Januar 2027 sollen neben Vorsorgeprodukten mit 100 Prozent Beitragsgarantie auch solche mit 80 Prozent abgeschlossen werden können. Zudem […]
  9. Wie lassen sich E-Autos fachgerecht abschleppen und bergen?

    Wenn Elektroautos nach Unfällen nicht mehr fahrtüchtig sind, drohen hohe Kosten durch aufwendige Abschlepp- bzw. Bergeaktionen – häufig aufwendiger als nötig. Eine etablierte Standard-Vorgehensweise gibt es bisher nicht, jede Feuerwehr und jeder Abschleppdienst folgt eigenen Maßgaben. Der resultierende Wildwuchs treibt die Kosten für Versicherungen und am Ende für die Versicherten unnötig nach oben. Für Ungewissheit und Übervorsicht sorgt vor […]